Reitenund Meer im März, Finowtal im April

Distanzritte im Osten

Nach einer gut besuchten Auftaktveranstaltung im Februar war in Brandenburg zunächst kein Distanzritt mehr ausgeschrieben. Daher wurden dankbar die Wettkampfangebote in den Nachbarregionen angenommen. Anfang März reiste eine kleine Truppe Unermüdlicher zur Erstveranstaltung „Reiten und Meer“ auf dem Darß. Über 45 km, doch immer noch in vernünftigen 10,3 km/h, ritt hier Maria Liegener ihre 16jährige Gaja zum Sieg über Michaela Wilczek mit C‘est la Vie und Maike Grell mit Veni Vedi Vici. Drei Wochen später landete das Siegerpaar beim Mehrtagesritt in Ahrendsee (Sachsen-Anhalt) auf Platz zwei mit 118 Wertungskilometern in 11,5 km/h hinter der Siegerin Maria Lippert auf Al Mashhar Al Azim (133 km in 11,6 km/h). Beim MTR über 73 km tummelten sich hier Renan Borowicz mit GB Aslan Jamil (13,6 km/h) sowie Anne-Kathrin Melles mit Gold Boy und wiederum Michaela Wilczek mit C‘est la Vie (beide 13,6 km/h) und auf den Plätzen eins und zwei. Gundula Barth, die mit Seahorse auch schon erfolgreich auf dem Darß unterwegs gewesen war, ritt den Traber Anfang April in Neu Lübtheen in zwei Tagesetappen auf Platz drei über 119 km. Gewonnen wurde dieser Wettbewerb vom Deutschen Vizemeister Bernhard Dornsiepen mit Bekele el Djem und Kasaar unter Wiebke Angelbeck. Auch Judith Schillmann mit Reichsgräfin (91 km) und Anne-Kathrin Melles mit Pagur (85 km) waren hier mit von der Partie. Schon zwei Wochen zuvor hatte Gundula Barth am selben Veranstaltungsort mit ihrem zweiten Pferd Doubletime über 110 km ebenfalls Platz zwei belegt hinter Archie Jürgen Deneke mit Edils Evolution.

Am 14. April gab es mit der Finowtaldistanz dann endlich wieder eine Veranstaltung in Brandenburg. Und wieder waren es Maria Liegener und Gaja, die man beim MDR vorne sah. Gemeinsam mit Aileen Hoffmann und FH Docs Little King und Bertholt Flick mit Quiara absolvierte sie die 71 km in 10 km/h. Michaela Rüthnick beendete die LDF mir ihren beiden Ponys Anton und Sourton Henry in 11,1 km/h bei Kilometer 60 in der Wertung und steuerte die beiden am Folgetag noch einmal über 28 km, während Cornelia Rüthnick mit Falko und Teja im Zweispänner erfolgreich 43 km zurücklegte. Beim KDR über 43 km teilten sich Gerun Golde mit ihrer Vollblutstute Mandy und Maxine Zarkzewski mit Don Camillo in 15,8 km/h den Sieg vor Uwe Schiller mit Kazaam und der Landesmeisterin Rilana Sansour mit Gretna Green (15,5 km/h). Uwe Schiller und Rilana Sansour sah man am nächsten Tag auch noch einmal beim gut besetzten Einführungsritt, wo sie ihre beiden Pferde Kölner Princess und Schickeria ebenso wie Nico Masera seinen Larry auf die Minute genau in Tempo 5 (12 km/h) über den Kurs steuerten.

Erwähnent sei in dieser Aufzählung noch der Triebischtalritt in Sachsen am ersten Aprilwochenende – eine Erstveranstaltung der Familie Koppe in Steinbach, bei der die sächsischen Reiter diesmal jedoch weitgehend unter sich blieben.

Miriam Lewin

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