Stechliner Forst am 30. Juni

Im Vorfeld der Landesmeisterschaft

Durch die Stechliner Forst führte der komplett ausgebuchte Distanzritt am letzten Juni-Wochenende. Dabei diente der MDR über 70 km sicher einigen Aspiranten als letzte Vorbereitung zur Landesmeisterschaft. Der Sieg in dieser Prüfung ging an die 14jährige Maria Hanssen mit ihrer Partbred-Araberstute Habibti. In schnellen 16 km/h kam sie 6 min vor ihrer Mutter Alexandra mit Vollblut Armangac (Platz zwei) und der amtierenden Landesmeisterin Rilana Sansour und Traberstute Gretna Green, die zeitgleich mit Elaine Kühlmann aus Sachsen, auf Platz drei ritt, ins Ziel. Mit Jamie Jäschke auf Platz fünf lag eine weitere ambitionierte Jugendreiterin, jedoch aus Sachsen, mit im vorderen Feld. Interessante Starter, die ihre Pferde hier ebenfalls erfolgreich vorstellten, waren unter anderem Anne-Kathrin Melles mit dem VA-Hengst Pagur, Ex-Landesmeisterin Birgit Kurek mit dem bewährten Hamdani Asshira, die Brandenburger Kilometer-Spitzenreiterin Carla Lakenbrink mit Safiza aus dem Stall von Mara Schima oder das unverwüstliche Paar Maria Liegener & Gaja, um nur einige zu nennen … Qualitativ und quantitativ gut besetzt war auch die kurze Prüfung über 53 km. Der Ritt wurde in 16,2 km/h von Gerun Golde mit der bildschönen Vollblut-Rappstute Mandy gewonnen. Es wäre wünschenswert, wenn sich diese beiden schnellen Kurzstreckenspezialisten nun auch einmal an längere Distanzen wagen würden. Neun Minuten hinter der Siegerin belegte Landestrainerin Michaela Wilczek mit DSP C’est la Vie Platz zwei vor Maria Lippert mit Al Mashar Al Azim und der Landes-Jugendmeisterin 2017 Nicole Gust mit Quick Response, zwei Reiterinnen, die in dieser Saison ins „Senioren“-Lager wechselten. Ein mit 23 Startern ebenfalls stark frequentierter Einführungsritt komplettierte das Prüfungsangebot in Dollgow.

Mit dem Reiterhof Kunkel als Gastgeber und einem wunderbaren Waldwegenetz hat der Distanzritt durch die Stechliner Forst jedes Potenzial für ein Spitzen-Event. Die Brandenburger Distanzsportler würden es begrüßen, wenn die ehrenamtlichen Veranstalter in der kommenden Saison weitere Unterstützung fänden, um auch wieder einen langen Ritt anbieten zu können.

Miriam Lewin

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